my-PV speist erstmals Warmwasser aus überschüssiger Photovoltaik-Energie in Wärmenetz ein
 

my-PV speist erstmals Warmwasser aus überschüssiger Photovoltaik-Energie in Wärmenetz ein

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(firmenpresse) - Neuzeug, Österreich, 28.02.2019. Ein Dutzend 3-Kilowatt-Einschraubheizkörper und moderne AC•THOR-Leistungssteller des Herstellers my-PV unterstützen seit Ende Februar 2019 die Fernwärmeversorgung eines Wohnanlagenneubaus in Wien. Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass der gesamte Solarstrom der 47-Kilowatt-Anlage auf dem Gebäude zur stufenlosen Warmwasserbereitung über einen 800-Liter-Wärmespeicher für die hauseigene Warmwasserstation genutzt wird. Es ist das erste Mal, dass eine rein auf Solarstrom fußende dezentrale Warmwassererzeugung ein Fernwärmenetz in dieser Größenordnung unterstützt. „Das gemeinsam mit dem Unternehmen KELAG Energie und Wärme GmbH umgesetzte Projekt wird Schule machen. Es bedeutet einen großen Erfolg für die ganze Sektorenkopplung, da der sinkende Preis für Solarmodule inzwischen weitere Power-to-Heat-Anwendungen wirtschaftlich macht“, erläutert my-PV-Geschäftsführer Dr. Gerhard Rimpler.

Solarelektrische Heizenergie bietet kostengünstige Alternative für die Wärmeerzeugung

Gegenüber der bereits zur Fernwärmeversorgung eingesetzten Solarthermie besticht die solarelektrische Wärmetechnik von my-PV durch eine weitaus einfachere Installation und Bedienung sowie einen erheblich geringeren Materialverbrauch. Im Vergleich zu einer solarthermischen Anlage spart ein Photovoltaik-System beispielsweise 90 Prozent an Kupfer ein. Der Einsatz von Wärmepumpen zur Unterstützung von Fernwärmenetzen ist nicht immer möglich, da sie die hohen Temperaturen in den Netzen nicht erreichen können und in Kombination mit Solarstrom nicht stufenlos skalierbar sind. Auch ungeregelte Heizstäbe scheitern im Vergleich zu den Einschraubheizkörpern und dem Leistungssteller AC•THOR an der fehlenden linearen Leistungssteuerung, die für eine optimale Energienutzung im Fernwärmenetz notwendig ist.

my-PV fordert mehr dezentrale Sektorenkopplung in Wohnanlagen

„Dank der exakten Leistungsregelung mehrerer kleinerer Wärmeerzeuger ist es nun möglich, mit den Überschüssen dezentraler Photovoltaik-Systeme auch in größeren Systemen Wärme zu erzeugen. So wird in dem Wiener Neubau 100 Prozent der Solarenergie vor Ort als Strom und Wärme genutzt“, erklärt Rimpler. Die Wärmenutzung des Solarstroms komme letztlich auch dem öffentlichen Netz zugute, welches die solarelektrischen Überschüsse nicht mehr aufnehmen müsse. Rimpler fordert daher, dass die Photovoltaik ein integrierter Bestandteil beim Neubau von Wohnanlagen werden muss.



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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Der Hersteller my-PV GmbH aus Neuzeug, Österreich, wurde 2011 von ehemaligen Führungskräften eines Solarwechselrichterherstellers gegründet. Er hat sich seitdem zu einem bedeutenden Hersteller für die Warmwasserbereitung mit Photovoltaik entwickelt. 2012 startete das Unternehmen mit dem ersten Forschungsprojekt im Bereich Speichertechnik. 2013 hat my-PV die DC ELWA (ELWA steht für elektrische Warmwasserbereitung) für Warmwasser mit Photovoltaik erfunden und 2014 erfolgreich am Markt positioniert.
2015 folgte das Wechselstrom-Modell AC ELWA, das überschüssigen Strom netzgekoppelter Photovoltaikanlagen in Wärme umwandelt. Seit September 2016 ist AC ELWA-E verfügbar, die in Kombination mit Batteriesystemen, gängigen Wechselrichtern und Energie-Management-Systemen ein perfektes Überschuss-Management erlaubt. Mit AC•THOR geht das Unternehmen einen Schritt weiter und erzeugt auch die Raumwärme solar-elektrisch.



Leseranfragen:

my-PV GmbH
Teichstrasse 43
A-4523 Neuzeug
+43 7259 39328
office(at)my-pv.com
www.my-pv.com



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Dillenburger Straße 85
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Datum: 28.02.2019 - 14:59 Uhr
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